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Warenkunde - Silkoy - seidenweiche Träume

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Warenkunde Seidendecke


Seide ist eine feine Naturfaser, die aus dem Kokon der Seidenraupe gewonnen wird. Da sich die meisten Seidenraupen von den Blättern des Maulbeerbaumes ernähren, spricht man von Maulbeerseide. Seide ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlos-Faser. Sie besteht hauptsächlich aus Eiweiß und ist ähnlich zusammengesetzt wie die menschliche Haut. Zu ihren positiven Eigenschaften gehören:– Hautfreundlichkeit (aufgrund der Weichheit des Materials)– Temperaturausgleich– Dehnbarkeit, Elastizität, dadurch Knitterarmut– hohe Festigkeit des Gewebes– enorme Feuchtigkeitsaufnahme (bis zu 30% ihres Eigengewichts)– geringe Schmutzanfälligkeit– hohe Regenerationsfähigkeit

Der Ursprung der Seidenkultur in China liegt vermutlich im 3. Jahrtausend v. Chr., als nach der Legende die Königin Lei Zu, Gattin des Gelben Kaisers Huang Di, dem Volk die Herstellung der Seide aus Kokons beigebracht hatte. Seidenproduktion ist ein Teil der chinesischen Zivilisation und galt lange Zeit als Staatsgeheimnis. Durch den Fernhandel, später über die Seidenstrasse, wurde Seide nach Europa transportiert und war immer die begehrteste Ware aus China.Heute ist China der weltgrösste Produzent von Rohseide.

Im Westen ist Seide bekannt für hochwertige Bekleidung. In China wird Seide traditionell viel weitgefächerter verwendet: in Wohntextilien, in der Kosmetik, aber auch in der Medizin. Auch als Bettdecke hat Seide besondere Vorteile, wie z.B.:

1. Temperaturausgleichend

Seide wirkt gegen Kälte und Wärme gleichermassen isolierend, so dass sie sowohl für den Sommer als auch für den Winter geeignet ist.

2. Feuchtigkeitsregulierend

Seide kann bis zu 30% ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Gerade für jemanden, der leicht schwitzt, sind Seidendecken besonders geeignet.

3. Hervoragende Hautverträglichkeit


Seide hat eine ähnliche Zusammensetzung wie die menschliche Haut, so wirkt sie auch auf empfindlichste Haut sehr angenehm. Die glatte Struktur ist staubabweisend, so dass der Stoff keinen allergieauslösenden Staub aufnimmt. Die Selbstreinigungskraft der Seidenfasern durch Lüften oder Ausklopfen trägt dazu bei, dass ein positves „Schlafklima“ entsteht und die Haut am wenigsten belastet wird. Deshalb ist die Seidedecke aus Maulbeerseide hervorragend für Menschen geeignet, die ein allergie-Problem haben.

4. Weiche und leichte Beschaffenheit

Seide fühlt sich besonders weich und geschmeidig an und passt sich jeder Kontur des Körpers an. Sie ist so leicht und kuschelig, wie man es sich für eine ideale Decke nur wünschen kann.


Seide ist nicht gleich Seide: Gegenüberstellung von Maulbeerseide und Wildseide


Neben der Maulbeerseide gibt es auch andere Seidenarten, die man als Wildseide (oder Tussahseide) bezeichnet. Im Gegensatz zur gezüchteten Maulbeerseidenraupe wird Wildseide von wild lebenden Raupen gewonnen. Wildseide lässt sich mit Maulbeerseide kaum vergleichen. Sie verfügt nicht über deren hochwertige Eigenschaften. Die Faser der Wildseide ist gelb oder braun, kürzer und dicker als die Faser der Maulbeerseide und weist nicht den Glanz der Maulbeerseide auf. Da es bei der Wildseidengewinnung schwierig ist, die Fäden von den Kokons zu lösen, werden zu diesem Zweck Chemikalien eingesetzt. Wegen des Qualitätsunterschieds ist der Rohmaterialpreis der Wildseide sehr viel günstiger als der der Maulbeerseide. Bettdecken aus Wildseide werden abgesteppt, damit die Füllung nicht verruscht, und sind deshalb nicht so anschmiegsam, nicht so warm und kuschelig wie Maulbeerseidendecken. Die Seidendecke von Silkoy ist – zu 100% – mit langen glatten Maulbeerseidenfasern gefüllt, die außerordentlich fein, sanft glänzend und doch sehr widerstandsfähig sind. So fühlt sich die Bettdecke mit Maulbeerseidenfüllung sehr leicht und anschmiegsam an, passt sich jeder Körperform perfekt an und ist für jede Jahreszeit geeignet: Eine bessere Decke gibt es nicht.


Maulbeerbäume                                                                    Züchtung der Seidenraupen


Seidenraupe und Seidenkokon



Das Wetter in Ostchina ist warm und sonnig. Traditionell ist die Seidenproduktion der wichtigste Wirtschaftszweig dieser Region.Jedes Jahr im März bekommen die Maulbeerbäume Blätter. Im Mai kann man die Eier der Seidenraupen anlegen, die sich nach dem Ausschlüpfen von den Blättern des Maulbeerbaums ernähren.Der Lebenszyklus der Seidenraupe beträgt ca. 30 Tage, dabei spuckt die Seidenraupe zwei Speichelfäden aus, die schliesslich einen Kokon bilden.


Gewinnung der Seidenfasern

 

Die langen Seidenfasern aus den Kokons zu gewinnen, ist ein sehr komplizierter Prozess und verlangt langjährige Erfahrung und handwerkliches Geschick. Zuerst werden die Seidenkokons im Wasser gekocht und eingelegt, damit die Fasern locker werden. Nach dem Einweichen werden die Kokons gebürstet und in ein Seidenvlies gezogen. Das getrocknete Seidenvlies ist naturweiß und hat einen schönen Glanz. Sie ist die Grundlage für die Seidendecke.

Trocken der Seidenvlies/Ziehen und Zusammenlegen der Seidenvlieses







Das Seidenvlies wird in alle vier Richtungen, wie ein Netz in Größe einer Decke, gleichmäßig gezogen. Dazu braucht man langjährige Erfahrung und Kraft. Je nach dem gewünschten Gewicht der Decke wird das Seidennetz mehrfach schichtweise kreuz und quer übereinander gelegt.


Da die Decke mit solch einem Seidennetz gefüllt ist, braucht man sie normalerweise nicht abzusteppen, denn die Füllung verrutscht nicht. So bleibt die Seidendecke weich und anschmiegsam.Zum Schluss wird die Seidenfasernfüllung mit einer schützenden Hülle umgeben. Am Rand wird der Bezug doppelt zusammengenäht, damit die feinen Seidenfasern nicht hinausdringen.



Endkontrolle


 
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